Ottogi Yeul Ramen

Ottogi Yeul Ramen

Hersteller: Ottogi
Geschmack: Pfeffer, Pilze
Herkunftsland: Korea
Menge (trocken): 120 g
Menge (zubereitet): ca 750 ml
Packungsinhalt: Instantnudeln, 1 Tüte Gewürzmischung, 1 Tüte Gemüsemischung
Zusatzstoffe: Keine
Preis: ca. 1,00 €

Schärfe: (6/10)
Geschmack: (7/10)


Oh, was ist denn da gerade aus der Tüte mit dem Trockengemüse gefallen? Eine kleine weisse Scheibe mit rotem Rand. Hmmm. Ich würde ja sagen, es ist ein Stück Radieschen oder so, aber wer käme auf die Idee, ein Radieschen zu gefriertrocknen? Ach halt, die Suppe war ja aus Korea, stimmt ja. Leider ist ja auch keine brauchbare Inhaltsangabe auf der Packung zu finden. Zumindest Englisch wäre nicht schlecht gewesen. Die Zubereitungsanleitung kann ich auch nicht lesen: Kringel Kringel Teehäuschen Tintenklecks. Und was heisst das? Hmmm. Ah - das ist das gleiche Symbol wie auf der Tüte mit dem Gemüse. Und dem Bildchen zufolge soll ich dessen Inhalt in Wasser kippen. Und auf dem zweiten Bildchen dann das andere Tütchen mit den anderen Kringeln drauf und dann die Nudeln. Hmm, aber wie nun genau zubereiten? In der vermeintlichen Zubereitungsanleitung finde ich als einzig lesbare Information 550cc - das wird die Wassermenge sein, eine 3/4 und eine 4. Brauche ich 4 Stunden um 3/4 der Suppe zu kochen? Oder werden 3/4 der Krankenhausrechnung für 4 Tage bezahlt? Keine Ahnung. Ich entscheide mich dazu, die 3/4 Angabe zu ignorieren und die Suppe 4 Minuten kochen zu lassen - auch auf die Gefahr hin, dass ich nur 3/4 der Würzmischung hätte verwenden sollen. Also alles hinein ins Wasser. Die weisse Scheibe Trockengemüse mit dem roten Rand hat es mir angetan. Was wird das wohl sein? Argwöhnisch beobachten meine Augen den Weg des Gemüses durch den Kochtopf. Nichts passiert. Nach den 4 Minuten nehme ich dann die Suppe zum Tisch und stochere noch ein wenig auf die Gemüseanteile ein. Sie wehren sich nicht, schonmal gut. Also vorsichtig das Scheibchen essen. Quionk quoink - Gummi wäre übertrieben und Geschmack ist auch nicht auszumachen. Deswegen wird wohl nur ein Exemplar zwischen den ganzen Pilzen, Lauchstückchen und Pfefferfragmenten gewesen sein - an Gemüse hat Herr oder Frau Ottogi nicht gespart. Der Rest der Suppe ist dann auch weniger besorgniserregend als das Radieschen, gut scharf und recht lecker, eine Hauptgeschmacksrichtung kann ich jedoch nicht herausschmecken. Wahrscheinlich ist das Radieschen schuld. (Carstor)

bei unserem zweiten testeexemplar konnten wir die radieschen-frage klären: ja, die dinger sind absichtlich drin, oft auch mehr als nur ein scheibchen, aber nein, sie schmecken wirklich nicht unbedingt nach radieschen. optisch auf jeden fall "mal was anderes", geschmacklich hat carsten schon alle details erwähnt. (frank/argh!)

Mittwoch, 19. November 2003, 02:10, von carstor |


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